German Open der RS Aero, 21.-24.7.2018 – Ein Bericht

Im Rahmen der Travemünder Woche fand dieses Jahr erstmalig die inoffizielle deutsche Meisterschaft der RS Aero statt. 17 Segler, darunter auch Teilnehmer aus der Schweiz und Russland, fanden den Weg an die Ostsee.

Nach einer kleinen Trainingseinheit am Freitagnachmittag ging es dann ab Samstag richtig los. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ging es aufs Wasser Richtung Bahn Hotel um bei 3-5 Knoten die ersten drei Wettfahrten zu segeln. Mit den Plätzen 3, 3, 5 lief es bei Juliane nach einer längeren Regattapause noch nicht richtig rund. Der Schweizer Timo van Roomen hingegen legte drei erste Plätze vor und setzte so den Maßstab für die nächsten Tage.

Am zweiten Wettfahrttag ging es nach einer Startverschiebung erst nachdem der Seewind sich gegen Mittag schließlich durchgesetzt hatte aufs Wasser. Bei 6-8 Knoten und einer sich langsam aufbauenden Welle gelangen 3 weitere Rennen.
Auf einen vierten Platz in der ersten Wettfahrt, folgten bei Juliane zwei erste Plätze in den anderen beiden Rennen, welche den Abstand zu Timo auf 6 Punkte verkürzten. Außerdem vorne mit dabei war Marcus Walther vom DSCL, welcher punktgleich mit Juliane nun auf Platz 3 lag.

Die Windprognose für den nächsten Tag verhieß mit umlaufenden Winden bis maximal 4 Knoten nichts Gutes. Und so kam es dann auch: Am Vormittag konnte gerade noch die erste Tageswettfahrt beendet werden bevor der Wind komplett einschlief. Juliane wurde Erste, Timo Dritter und Marcus Siebter, sodass der Abstand nach vorne sich weiter verkürzte und nach hinten etwas mehr Luft war.
Die Wettfahrtleitung zog AP über H und die Segler fuhren vorerst zurück in den Hafen. Nachdem alle schon mit einem Abbruch für den Tag gerechnet hatten, setzte sich am späten Nachmittag doch noch der Seewind durch.
Bei Wind bis 15 Knoten musste Juliane Marcus in der ersten Wettfahrt den Vortritt lassen, die zweite konnte sie dann bei wieder abflauendem Wind für sich entscheiden. Vor dem Finaltag lagen schließlich nur noch zwei Punkte zwischen Timo auf Platz 1 und Juliane auf Platz 2.

Entgegen der wieder schlechten Windvorhersage startete der Abschlusstag fast pünktlich mit den letzten drei Wettfahrten. Windtechnisch herrschten ähnliche Bedingungen wie am ersten Tag, hinzu kam aber eine kräftige Strömung, die schräg von hinten auf die Starlinie stand und so die Starts zu einer Herausforderung machte. In der ersten Tageswettfahrt lagen Timo und Juliane lange Zeit als Zweiter und Dritter gleichauf, letztendlich machte Timo aber das Rennen.
Die beiden letzten Wettfahrten gewann der Schweizer, sodass sich am Gesamtergebnis nichts mehr änderte:

 

  1. Platz  Timo van Roomen, SUI
  2. Platz und beste deutsche Teilnehmerin, Juliane Barthel, SCD
  3. Platz Marcus Walther, DSCL

 

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