Vegvisir Race 2022 Nyborg – Uwe Barthel und Sverre Reinke haben die Ostsee erneut erfolgreich vermessen

Das Vegvisir Race 2022 von Nyborg war ein Rennen mit vielen Höhen und Tiefen. Alles bewältigt zu haben, darauf sind wir stolz und als erster in unserer Gruppe (Smal) und als 7te über alles ins Ziel gekommen zu sein 😊🏆

Es war ein solider Start am Donnerstag Nachmittag und bei leichten Winden setzten wir uns mit einer kleinen Gruppe vom Feld ab. Unter A2 war es traumhaftes Leichtwindsegeln. Als wir gegen Einbruch der Nacht im Svendborgsund einliefen, lieferten wir uns ( nahezu auf der Stelle) ein Wendeduell unter Code 0 mit der bis dahin gesamtführenden „Firlefanz“. Wir machten etliche Wenden, aber kamen keinen Meter voran. Incl. 3 x ankern dauerte es 6 Stunden, bis der Gegenstrom kippte und es weiterging. Dabei mussten wir leider viele Plätze einbüßen…

Vorbei an Ærø und aufs offene Wasser Richtung Fehmarn. Bei der Kreuz mit mittlerem Wind konnten wir uns nach der Nacht etwas ausruhen und machten gute Meter. Typischerweise nahm der Wind im Fehmarnsund zu – bis zu 24 kn standen auf der Uhr – und langsam wurde es ruppig. Durch Zufall las ich etwas von einer Bahnverkürzung. Statt Gedser gehts zurück nach Ærø. Der Downwind dahin versprach reine Freude, wäre da nicht unser Spi, der nach der ersten Halse das Vorstag innig umschlang…

Marstal war eines der Highlights, wobei Licht eher weniger vorhanden war. Keine der zahlreichen Tonnen des engen Fahrwassers sind beleuchtet und es glich einer Schnitzeljagd, jede in der Dunkelheit zu finden…

Verglichen mit dem Rest verlief es ab da eher harmlos. Durch die dänischen Inseln und 2x über den großen Belt segelten wir Richtung Ziel, bis wir am Samstag gegen 10 Uhr endlich das Ziel erreichten. Es war wie immer ein spannendes Rennen, auch wenn eine bessere Kommunikation etwas von der  Spannungen bzgl. des Kurses hätte nehmen können 😉

Sverre Reinke

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